Zum besseren Verständnis ;)
Hey #HR-Freund,
ja, auch auf diesem Blog kommen immer mal wieder sogenannte Affiliate-Links zum Einsatz. Warum? Eigentlich ganz einfach. Einerseits ist so ein Blog mit gewissen Kosten verbunden. Andererseits fließt hier auch jede Menge Zeit rein. Und es soll ja keine komplett brotlose Kunst sein - das habe ich und hast du ja mit meinen Fundstück-Beiträgen bereits auf LinkedIn ;)
Da du sehr wahrscheinlich HR-Freund und kein Online Marketing-Spezialist bist und ich daher nicht voraussetzen kann, dass du genau weißt, was dieses Affiliate Marketing ist, versuche ich es dir anhand von einem Thema zu erklären, mit dem du auf Anhieb womöglich vertrauter bist - dem Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter oder Mitarbeiter-Empfehlungsprogramm.
Affiliate-Marketing funktioniert im Kern wie dein digitales Empfehlungsprogramm
Beim einem Mitarbeiter-Empfehlungsprogramm motiviert eine Prämie Kolleginnen oder Kollegen aus eurem Team, passende Talente anzusprechen und für offene Stelle bei euch zu begeistern. Reicht ein empfohlener Bewerber eine Bewerbung unter Nennung des bestehenden Mitarbeiters ein, wird der Tippgeber mit einer Prämie belohnt. Manchmal sogar mehrstufig - z.B. einen Teilbetrag zum Vertragsbeginn der geworbenen Person und nach Bestehen der Probezeit gibt es dann eine weitere Zahlung.
Beim sogenannten Affiliate-Marketing läuft dieser Prozess in der Regel automatisiert über das Internet. Webseitenbetreiber oder Influencer, die sogenannten Affiliates, platzieren einen individuellen Link auf ihrer Website, der auf ein externes Angebot verweist. Der Klassiker ist sicherlich die Verlinkung zu einem passenden Produkt bei Amazon. Klickst du als Leser darauf und kaufst etwas, erkennt das System den Vermittler automatisch - zumindest solange du bei der verlinkten Seite die Cookies akzeptierst. Der Affiliate, z.B. dein HR-Freund, erhält daraufhin eine prozentuale Vergütung für den vermittelten Umsatz.
Wird das für mich dadurch teurer?
In der Regel, nein! Ganz im Gegenteil - es kann sogar vorkommen, dass Unternehmen speziell für die Vermarktung über Affiliates besonders attraktive Angebote entwickeln.
Ein Beispiel dafür könnte ein Software-Tool sein, bei dem du über einen Affiliate-Aktion von einer verlängerten kostenlosen Testphase profitierst (z.B. 3 Monate statt 1 Monat). Genau so wie es dich in der Regel Geld kostet, deine Stellen zu besetzen müssen Unternehmen auch Budget in die Hand nehmen, um neue Kunden oder Interessenten zu gewinnen.
Affiliate Marketing reduziert für den Anbieter ebenso das Kostenrisiko bei der Kundengewinnung wie dein Mitarbeiter-Empfehlungsprogramm einen kalkulierbaren Rahmen für die Gewinnung neuer Kolleginnen und Kollegen schafft - und das natürlich Risiko reduziert.
Verstanden? 😉