Von dem Laden hab ich ja noch nie gehört...

Von dem Laden hab ich ja noch nie gehört...
Photo by CoWomen / Unsplash

Es gibt ja solche Arbeitgeber und solche. Meistens sind es solche. Wird man von anderen Leuten gefragt, was man beruflich macht, kommt es fast immer zu der Frage:

"Und bei welcher Firma machst du das?"

Eins ist ja klar. Nicht jeder von uns arbeitet bei einem großen Unternehmen oder für eine bekannte Marke. Und wenn du es nicht gerade mit einem Branchenkenner zu tun hast, merkst du ganz schnell, dass es bei deinem Gesprächspartner noch nicht geklingelt hat 🔕 nur weil du den Unternehmensnamen genannt hast.

"Noch nie gehört. Was machen die so?"

Im Normalfall wirst du darauf kurz und knapp in eigenen Worten antworten und die Geschichte ist somit erzählt. Vielleicht kommst du sogar spontan auf die Idee, kurz dein Handy zu zücken und ganz stolz die Website oder den Insta-Accounts zu präsentieren. Aber im Leben wirst du nicht daran denken, Spotify oder Apple Podcasts zu öffnen und euren Karrierepodcast zu streamen. Eigentlich schade.

Logisch, dafür müsste es diesen Karrierepodcast überhaupt erstmal geben. Aber hey - diese Zeilen entstehen im Jahr 2026 und inzwischen ist es gar nicht mehr so unwahrscheinlich, wie es noch vor einigen Jahren gewesen wäre. Podcasts sind mittlerweile vom Nischenmedium zum Massenphänonem geworden und ein wichtiger Kanal in der eigenen Mediennutzung vieler Menschen - mich eingeschlossen. Den Trend zu Audioformaten erkennen auch immer mehr HR-Abteilungen für sich und entwickeln eigene Karriere-Podcastformate. Aber warum eigentlich?

Was für Employer Branding- und Recruiting-Podcasts spricht.

Jedes Unternehmen schreibt seine eigenen Geschichten. Und zwar jeden Tag. Ein Podcast mit Fokus auf das Unternehmen als Arbeitgeber oder aktuelle Karrieremöglichkeiten in der Firma bietet die Chance, dass diese Geschichten von auch von den richtigen Personen gehört werden.

Karrierepodcasts richten sich inhaltlich typischerweise an Kandidatinnen und Kandidaten. Abhängig vom thematischem Schwerpunkt kann ein Arbeitgeberpodcast aber auch bestehenden Kolleginnen und Kollegen tolle Einblicke in das Unternehmen geben, die sie sonst nicht so einfach bekommen - z.B. in Fachbereiche oder Projekte, mit denen sie im Tagesgeschäft nur wenig oder gar nichts zu tun haben. Und dadurch kann ein Podcast sowohl nach außen (externes Employer Branding) als auch nach innen (internes Employer Branding) Wirkung entfalten. Vorausgesetzt, sie finden überhaupt den Weg in die Streams auf z.B. Spotify, Apple Podcast, Deezer und Co.

Doch wie kommen sie da überhaupt hin?

Zentrales Podcast-Hosting = technische Basis für die Distribution deines Karrierepodcasts

Auch die beste Podcast-Produktion läuft leider komplett ins Leere, wenn sie nicht gefunden wird. Die richtige Distribution ist daher entscheidend für den Erfolg eines Karrierepodcasts.

Hierbei empfiehlt es sich, auf ein zentrales Hosting über Plattformen wie beispielsweise Podigee, Podcaster.de, LetsCast.fm, Libysin oder ähnliche Anbieter zu setzen. Eine Alternative könnte die Pflege eines manuellen RSS-Feeds sein - was jedoch häufig ineffizient und fehleranfällig sein soll. Ein zentraler Podcast-Host bietet in der Regel den Vorteil, dass dein Podcast unkompliziert an alle relevanten Podcast-Catcher angeschlossen wird und dort gefunden & gestreamt werden kann.

Sofern deine Zielgruppe ihn wahrnimmt.

Wie kann ein Karrierepodcast potenzielle Bewerber erreichen?

Die ersten Folgen sind produziert sind und alle Beteiligten happy mit dem Ergebnis und auch die Basis für die Distribution wurde gelegt? Herzlichen Glückwunsch - der Anfang ist geschafft. Aber eben auch nicht mehr als das. Denn jetzt geht es im nächsten Schritt für dich und dein Team darum, eure Zielgruppe auf den Podcast aufmerksam zu machen, erste Streams zu erzielen und bestenfalls auch "Wiederholungstäter" an den Podcast zu binden, die regelmäßig neue Episoden hören.

Produktion und Distribution sind nur die halbe Miete.

Die andere Hälfte ist Sichtbarkeit - ohne die du dir den ganzen Aufwand auch hättest sparen können. Und Sichtbarkeit muss man sich verdienen bzw. erarbeiten. Leider profitierst du im Gegensatz zu anderen Kommunikationskanälen in Employer Branding und Recruiting bei einem Podcast nur in Ausnahmefällen davon, dass potenzielle Kandidaten durch Zufall (oder dank des Algorithmus einer Plattform) auf dein Format aufmerksam werden. Aber keine Sorge - es gibt diverse Mittel und Wege, wie dein Podcast seine Hörerinnen und Hörer erreicht. Du musst sie nur finden und die nötigen Ressourcen einplanen, diese auch beschreiten zu können.

Hast du dir vor Beginn eures Podcast-Projekts eigentlich Gedanken darüber gemacht, wie du nach seinem Launch die gewünschte Zielgruppe erreichen kannst? Falls nicht, auch nicht so schlimm - denn wofür hat man denn einen HR-Freund. A propos - falls du dich noch nicht kostenlos registriert hast, endet der Artikel an dieser Stelle für dich. Alle Abonnenten des kostenlosen HR-Freund-Newsletters erhalten jetzt noch eine ganze Menge an Impulsen, wie sie den Karrierepodcast vermarkten können - über paid, earned, shared und owned Kanäle 😉

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